Familienforschung: „Tut der Seele gut“
Drei Pandemie-Jahre liegen hinter uns. Wir haben uns an Einschränkungen und Unsicherheiten gewöhnt. Täglich sind wir mit existentiellen Themen wie der „Klimakrise“ oder der „Energiekrise“ konfrontiert. In zahlreichen Branchen kämpfen Betriebe ums Überleben. Und seit dem 24. Februar 2022 sind wir Zeugen des Ukraine-Krieges. Jahrzehntelang hatten wir einen Krieg in Europa für ausgeschlossen gehalten. Jetzt ist er da.
Und so stellt sich die Frage: Kann bei so viel sorgenvoller Zukunftsungewissheit Zeit und Kraft bleiben für Familienforschung, also für die Besinnung und Konzentration auf die eigenen Vorfahren?
Meine persönliche Antwort lautet: Ja!
Und: Der Rückblick in die familiäre Vergangenheit erfreut mich einfach, er tröstet und beruhigt mich, denn ich gewinne Einblick in das Leben derer, die vor mir da waren, in ihre Auf und Abs, in ihre Lebensfreuden und Kümmernisse. Ich mache mir bewusst, dass ich ein Glied bin in einer langen Kette von Generationen. Das entlastet mich, weil es manche Erfahrungen relativiert. Nehme ich Schriftstücke oder Fotos zum Leben meiner Eltern, Großeltern oder fernerer Vorfahren zur Hand, ist das ein gutes Gefühl. Genealogische Forschung und der Austausch darüber im Familienverband tun der Seele gut. Das ist meine Erfahrung, die ich mit zahlreichen Menschen innerhalb und außerhalb des Familienverbandes teile.
Wir freuen uns über jeden Namensträger und über jede Namensträgerin, die mit uns in Kontakt treten. Wir freuen uns über neue Mitglieder, die an unserer Arbeit teilhaben möchten. Wenden Sie sich einfach an den Vorsitzenden des Familienverbandes.
Harald Schrader in Kiel