Wappen des "Familienverband-Schrader e.V.

Familienverband Schrader e.V.

Mitteilungen des Familienverbands Schrader e.V.

Eine Erläuterung

Unter „Mitteilungen des Familienverbandes Schrader“ verstanden unsere Gründungsmitglieder 1920 alles, was sie der Welt in gedruckter Form über die Schrader-Forschung mitteilen wollten. Ähnlich wie „Nachrichten von der Familie xx“ war „Mitteilungen über“ ein in damaliger Zeit üblicher und verbreiteter Begriff.

Informationen, die aus erster Hand gesammelt wurden, sollten so für andere Forscher erschlossen und für die Nachwelt gesichert werden. Ebenso sollten Stamm- und Ahnentafeln untereinander ausgetauscht werden, auf der Suche nach Schnittmengen oder gar gemeinsamen Vorfahren.

Sammlung

Nahezu jedes unserer frühen Mitglieder war ein enthusiastischer Sammler von Informationen, oft im Umkreis um die Wohnorte. Ziel war, so viele Details wie möglich aus Kirchenbüchern, Archiven, Gerichtsakten, also aus allen damals zugänglichen Quellen zu drucken und so der Forschung bereitzustellen.

Manch ein so gefertigter Auszug aus diesen Originalen erweist sich heute noch als großer Schatz, gingen doch manche Originale in den Kriegszeiten verloren. Viele der so gesammelten Details wurden über die Jahre als sogenannte Einzelheiten veröffentlicht.

Und der Familienverband erhielt im Gegenzug von anderen Forschern weitere Informationen zur Schrader-Forschung, die ebenfalls Eingang in die Forschung und die Einzelheiten fanden.

Forschung

Die Einzelheiten waren neben eigenen Aufzeichnungen, Stamm- und Ahnentafeln die Basis für die Erforschung der Geschichte einer Familie über die Jahrhunderte. Im Gegensatz zu Ahnentafeln, die bei einem bestimmten Menschen (Proband) beginnen und dessen Vorfahren aufführen, hat sich unser Verband damit nicht begnügt. War der früheste nachweisbare Vorfahre gefunden (Spitzenahn), so ging die Suche wieder in Richtung Gegenwart. Jeder Seitenast wurde gefunden, untersucht und dokumentiert. Dabei folgte man – auch das gehört zur Wahrheit und entsprach dem Zeitgeist – nur den männlichen Linien. Der Stamm verzweigte von Generation zu Generation weiter, bildete Äste und Zweige aus. Der Begriff „Familie“ war hierfür nicht passend; also bezeichnete man die Gesamtheit als die Sippe.

Kommunikation

Neben der Verbreitung von Forschungsergebnissen und gesammelten Einzelheiten war die Pflege gemeinsamer Interessen schnell das dritte Ziel, das mit den Mitteilungen erreicht wurde. Informationen aus dem Verbandsleben wurden ebenso gedruckt wie Nachrichten zu einzelnen familiären Ereignissen. Bald kamen auch offizielle Beiträge, Kassenberichte, usw. dazu.

Register

Ein umfangreiches Werk mit vielen Details verlangt ein Register. Zu Beginn war noch einem einzelnen Heft ein Orts- und Namensregister beigegeben. Bald wurde beschlossen, jeweils 6 Mitteilungen zu einem Archivband zusammenzufassen und diesem umfassenden Register beizugeben. Das System der Archivbände war damit etabliert.

Cover eines Mitteilungsheftes

.. und wie ist es heute?

Wenig hat sich geändert! Das Layout ist überarbeitet, das vergilbte Manuskriptpapier ist einem ansprechenden Druck gewichen. Das Heft wird im Format DIN-A-5 gedruckt. Und die Druckschrift wurde schon längst von Fraktur auf lateinische Buchstaben in Times New Roman umgestellt. Sonst hat sich am Kern wenig geändert:

  • Jeweils 6 Mitteilungshefte sind zu einem Archivband mit römischer Nummerierung zusammengefasst, Wir haben Band XII abgeschlossen und Band XIII begonnen
  • Die Hefte eines Archivbandes sind fortlaufend nummeriert.
  • Innerhalb eines Archivbandes wird die Seite der Nummer der Archivbandes und der fortlaufenden Seitenzahl angegeben und referenziert, z.B.: XII-233
  • Jedem Archivband ist ein umfassendes Inhaltsverzeichnis mit Orts- und Namensregister beigefügt.